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Restaurant Franzensburg

Schloßpark    2361 Laxenburg  Tel.    02236/71 04 08        Mail: office@wwo.at

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Die Franzensburg - Laxenburg - Austria


www.schloss-laxenburg.at/

de.wikipedia.org/wiki/Laxenburg

Laxenburg ist eine Marktgemeinde in Niederösterreich, etwa 20 km südlich von Wien im Bezirk Mödling an der Schwechat. Bekannt ist der Ort vor allem für Schloss, Schlosspark und Franzensburg.
en.wikipedia.org/wiki/Laxenburg
Laxenburg is a place in Lower Austria, near Vienna, with approximately 2,800 inhabitants.

History
The place is well-known for its castle, Schloss Laxenburg, which, beside Schönbrunn, was the most important summer seat of the Habsburg dynasty.

This castle became a Habsburg possession in 1333 and was extended in the 17th century by Lodovico Burnacini. The Blauer Hof (German for: blue court) or Neues Schloss (German for: new castle) was built around 1745 during the reign of empress Maria Theresia and has a Rococo interior.

The church of Laxenburg, which was the first building north of the Alps containing swung facade components (characteristics of the high baroque), was built between 1693 and 1703 by Carlo Antonio Carlone and continued between 1703 and 1724 by Matthias Steinl.

After 1780, the castle garden was rearranged as an English landscape garden. It contains several artificial ponds, and, on an island, the Franzensburg castle, named after emperor Franz I, can be found.

In 1849, the current political municipality was founded. In 1919, the city of Vienna took over the war-damaged castle. Since then, the city of Vienna became the property owner of the park area of Laxenburg.

After the Anschluss of Austria in 1938, the municipality of Laxenburg became part of the city Vienna. In 1954, the place became independent again and was returned to Lower Austria.

The International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), a non-governmental research organization, has been located in Laxenburg since 1975.Laxenburg liegt etwa 20 km südlich von Wien an der Schwechat.

Geschichte [Bearbeiten]



Altes Schloss mit Wassergräben, aus einem alten Stich

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Laxenburg

Der Ort ist heute vor allem durch sein Schloss Laxenburg (Blauer Hof), das neben Schönbrunn der wichtigste Sommersitz der Habsburger war, und den daran angrenzenden weitläufigen Schlosspark mit der zu besichtigenden Franzensburg bekannt.

Erste Nennungen aus dem frühen 13. Jahrhundert beziehen sich auf ein Ministerialengeschlecht von Lachsendorf. Die Parkanlage mit sehr kleinen Prunkbauten wurde 1333 habsburgisch. Große Bedeutung gewann der Ort, als Herzog Albrecht III. von Österreich im 14. Jahrhundert das vorhandene kleine Schloss zu einem stattlichen Jagdschloss ausbauen ließ. Der Bau ist heute als sogenanntes Altes Schloss (im Park, nach dem Haupteingang rechter Hand gelegen) bekannt. Diese Gründung nannte Herzog Albrecht Lachsenburg, und diese Bezeichnung setzte sich schließlich für den gesamten Ort durch. 1388 verlieh Herzog Albrecht Laxenburg das Marktrecht. Im 17. Jahrhundert wurde die Parkanlage von Lodovico Burnacini erweitert.



Blauer Hof in Laxenburg

Der imperiale, barocke Blaue Hof (oder Neues Schloss) wurde erst um 1710 von Johann Lucas von Hildebrandt im Auftrag von Reichsvizekanzler Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim am Eingang zur Parkanlage erbaut. Später erwarb Maria Theresia den Blauen Hof, die ihn ab 1756 durch den Hofbauarchitekten Nicoló Pacassi weitläufig ausbauen ließ.



Laxenburger Kirche



Franzensburg auf einer Insel im Schlosspark

Turmstiege, Kaiserstein

Concordiatempel im Schlosspark




Die Kirche, direkt gegenüber dem Blauen Hof gelegen, enthält als erster Bau nördlich der Alpen geschwungene Fassadenelemente (Kennzeichen des Hochbarock). Am 11. Juni 1693 nahm Kaiser Leopold I. selbst die Grundsteinlegung vor. Architekt von 1693– 1703 war Carlo Antonio Carlone, die Bauleitung erfolgte durch Christian Alexander Oedtl. Die neue Kirche wurde am 31. Mai 1699 geweiht, der Pfarrer schrieb an den Kaiser, fügte hinzu, dass die Kirche noch keinen Turm hat. Bereits 1712 konnte das Kreuz auf die Turmspitze gesetzt werden. Diese Bauphase leitete bis 1724 Matthias Steinl. Steinmetzarbeiten aus hartem Kaiserstein führte Meister Johann Wieser aus Kaisersteinbruch aus. Über die Bauarbeiten selbst existieren kaum Unterlagen.

Nach 1780 wurde der Laxenburger Schlosspark, anders als der im französischen Stil beibehaltene Schönbrunner Schlosspark, in einen englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Seitdem enthält er auch schmale, romantische Wanderwege, mehrere künstlich angelegte Teiche und auf einer Insel befindet sich die nach Kaiser Franz I. benannte Franzensburg.

1849 entstand die heutige politische Gemeinde.

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth verbrachten 1854 ihre Flitterwochen in Laxenburg. Auch zwei ihrer drei Kinder - Gisela (1856-1932) und Kronprinz Rudolf (1858-1889) - wurden auf Schloss Laxenburg geboren.

1919 übernahm der Kriegsgeschädigtenfonds die Schlossanlage. Seit dieser Zeit ist die Stadt Wien Grundeigentümer des Parkareals von Laxenburg.

Nach dem Anschluss Österreichs 1938 wurde der Ort in Groß-Wien (Teil des 24. Bezirk) eingemeindet; erst Jahre nach der Befreiung Österreichs durch die Alliierten im Jahr 1945, nämlich 1954, wurde Laxenburg wieder eigenständig und fiel an Niederösterreich zurück.

Vom Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 bis zum Österreichischen Staatsvertrag im Jahr 1955 errichteten sowjetische Besatzungstruppen im Blauen Hof einen ihrer wichtigsten Stützpunkt südlich von Wien. Während dieser Zeit wurden Prunkbauten und Park schwer in Mitleidenschaft gezogen.



Markuslöwe vom alten Wiener Südbahnhof, heute im Zentrum von Laxenburg aufgestellt

Zu Ende der 1950er-Jahre auftauchende Pläne, den schwer devastierten Schlosspark für eine Weltausstellung im Jahr 1967 zu nützen, zerschlugen sich zwar, dennoch wurde die Anlage durch die Länder Niederösterreich und Wien revitalisiert. Für die Verwaltung und Vermarktung von Park und Schloss wurde die Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft gegründet, an der die Bundesländer Niederösterreich und Wien zu je 50 % beteiligt sind. Das Schloss beheimatet heute die IIASA mit ihren über 200 Mitarbeitern.

In den letzten Jahrzehnten hat sich Laxenburg zu einem sehr begehrten Wohnort und gleichzeitig zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in Niederösterreich entwickelt.

Am Weltkongress der Interpol in Rio de Janeiro im September 2006 wurde beschlossen, die Internationale Anti-Korruptionsakademie in Österreich anzusiedeln, als genauen Standort wählte man letztlich Laxenburg. Das ehemalige Palais Kaunitz, in dem die Kreuzschwestern bis 1988 eine Hauswirtschaftsschule führten und das danach fast 20 Jahre lang als Seminar- und Gemeinschaftszentrum („Ort der Mitte“) mit überregionaler Bedeutung diente, wurde 2007 von den Kreuzschwestern dafür zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Umbauarbeiten wird im Herbst 2010 der Studienbetrieb aufgenommen werden. Die Akademie wurde in einem Festakt in der Wiener Hofburg am 2. und 3. September 2010 unter Anwesenheit des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon feierlich eröffnet.[1]


Persönlichkeiten



Kronprinz Rudolf ist in Laxenburg zur Welt gekommen

Söhne und Töchter:

  1. Johann Natterer (9. November 1787 Laxenburg bei Wien - 17. Juni 1843 Wien), österreichischer Naturforscher

  2. Gisela Louise Marie von Österreich (15. Juli 1856 Laxenburg - 27. Juli 1932 München), Erzherzogin von Österreich-Ungarn, Tochter von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth

  3. Kronprinz Rudolf (21. August 1858 Laxenburg - 30. Jänner 1889 Mayerling), Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth

  4. Elisabeth Marie von Österreich (2. September 1883 Laxenburg - 16. März 1963 Wien), alleinige Nachkommin von Kronprinz Rudolf

  5. Eduard Hartmann (3. September 1904 - 14. Oktober 1966), österreichischer Politiker der ÖVP, 1965–1966 Landeshauptmann von Niederösterreich

 

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